6. August 2005: Familienausflug nach Bratislava
Mittels Fahrt auf dem Tragflügelboot sollten wir Bratislava erreichen und dort einen schönen Tag verbringen.
Der motorradfreie Ablauf ermöglichte auch die Teilnahme von Familien, Freunden, Kindern.
Treffpunkt war der Bootsanlegeplatz a.d.Donau nahe der Reichsbrücke.
Wie immer wenn Engerln reisen – es schien die Sonne.
Einigermaßen kompliziert-fast schon skurril –waren die „Eincheckformalitäten“,- oder anders gesprochen: im Flieger nach Tripstrill sitzst’ schneller.
Nach dem anfänglichen Stress (vor allem für unseren Cheffe) konnte man sich in Ruhe einen Sitzplatz suchen, die
Kapazität war mehr als ausreichend.
Noch ehe das letzte Tau von der Kai-Mauer abgehängt wurde, verteilten sich bereits die ersten Abhängigen schon
Richtung Rauchzone im Freien und einige Donaukilometer später an die Bar.
Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50km/h und Vorfreude auf einen schönen Tag schaukelten wir gen
Bratislava.
Dort angekommen wurden wir bereits von Oldtimer-Minibahnen zur Sightseeing-Tour erwartet.
Ich weiß nicht, wie es dem Rest der Gruppe ergangen ist- ich habe zwar aufmerksam zugehört, jedoch in erster Linie
nur
zwei Eindrücke gespeichert:
Maria Theresia war öfter dort und man baute gern Gedenksäulen in Bratislava.
Die Stadt an sich wirkte auf mich wie eine Mischung aus dem Wiener Bermudadreieck & ital.Kleinstadt -> verwinkelte Gasserln und einladende Strassencafès.
Heinz-Dieter hatte dankenswerter Weise schon vorher im gnadenlosen Selbstversuch ein Lokal getestet , welches uns
zum Mittagessen beherbergte.
Der „Blaue Stern“ ist gemütlich eingerichtet, die Karte umfangreich.
Es wurde uns empfohlen, bei einer so großen Gruppe jedoch aus nur vier Menüs zu wählen, um die Wartezeit zu
verringern.
Die Übersetzung der 4 Menüs von „Was hat der Kellner gesagt, was ist das?“ in „Ich nehme Menü 1“ dauerte einige Zeit,
die Zubereitung noch viel länger, aber dafür stimmte der Geschmack meines Erachtens nach..Außerdem ließ sich die Wartezeit mit einem Glaserl Wein, einem Krügerl Bier oder einem Schnapserl beim Plaudern sehr gemütlich überbrücken.
Danach gab es noch Zeit für einen Stadtspaziergang, ein Verweilen im Straßencafè oder den Aufstieg zur Burg –jeder,
wie er wollte.
Zurück am Schiff sank man entweder relativ ermattet und reichlich angegessen in den Sitz oder man traf sich an der Bar.
Nach einigen “ Destillatas“ bekam das Tragflügelboot „Traumschiff“-Charakter, der Nescafe wurde zum gepflegten Einspänner und bis zum Eintreffen in Wien machte sich gelöstes Wohlbefinden breit nach einem schönen Tag.
Ich bedanke mich dafür bei den Initiatoren, insbes.
- dem besten Cheffe von allen fürs Einchecken,
- Heinz-Dieter für die gelungene Restaurant-Vorarbeit,
- Gerhard und Guzzi-Hansi sowie Gast Andrea für den netten Nachmittag,
- Kurt und Gerhard für den gemeinsamen Destillata-workshop ...
...und den Gast-Kindern Mario und Janine dafür, dass sie mich so auf Trab hielten, dass sich das schwere Essen nicht
zur Gänze anlegen konnte- es hat mir Spaß gemacht.
L.G.
Karin |