11. September 2005: Trialtraining beim Blacky
Nach einer Verschiebung wegen Schlechtwetters konnte am 11. September das geplante Trial-Training endlich
stattfinden.
Als Trainer wurde uns Peter von der WEGA zugeteilt.
Seine Forderung, er wolle nur lachende oder vor sich hinpfeifende Gesichter sehen, war am Morgen kein Problem,
wurde jedoch gegen Mittag schon schwieriger und am Nachmittag schier unmöglich. Er selbst fuhr, als hätte er
unsichtbare Stützräder montiert, was uns einigermaßen faszinierte.
Nach dem Kennenlernen der Maschine war Geradeausfahren über einen Balken vorgesehen. Dies stellte einige
Teilnehmer vor ein fast unlösbares Problem. Danach hieß es um Reifen herumfahren. Es schien, als hätten einige nicht
richtig zugehört, denn sie fuhren einfach darüber. Vielleicht war der Grund, dass sie nun ja ein Trial-Motorrad steuerten,
wo es ja nur zu nahe liegend ist einem Hindernis nicht auszuweichen.
Wie auch immer, alle waren froh, als es zum Mittagessen ging. An dieser Stelle ein großes Danke an Peters Frau, die
den freien Sonntag nützte um für uns zu kochen.
Am Nachmittag waren einigen Fahrern bereits leichte Erschöpfungszustände anzumerken, der eine oder andere ließ
sich und die Maschine umfallen um sich ein kleines Päuschen zu gönnen - war wahrlich redlich verdient!
Am Ende der Veranstaltung waren dennoch alle begeistert, keine Verletzungen, abgesehen von einem ordentlichen Muskelkater, der so manchen einige Tage zu schaffen machte.
Ich hoffe sehr, dass es uns im nächsten Jahr, bevor Blacky seine Karriere beendet, noch einmal möglich gemacht
wird, einen Trial-Tag einzuschieben.
Herzlichen Dank an Blackys Team, im Besonderen an Peter, der uns gezeigt hat, was in so einer Trial-Maschine alles steckt.
Euer CHEFFE |