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7. Mai 2006: Trailtraining bei Blacky´s Team

In der Früh war grauer Himmel und es sah nach Regen aus. So hatte ich sogar einen Regenschirm eingepackt, um
bei Bedarf auf jeden Fall trocken photographieren zu können. Unser "Cheffe" Norbert war leider verhindert und vertraute
mir seine Kamera an. Aber von vorne:

Gegen 9 Uhr trafen die wackeren Trialisten ein, diesmal Karl, Horst, Michi, Franz, Karin, Gerhard und ich. Unser Trainer
war heute Richard Hitzler - www.trialschule.at , u.a.österreichischer Trial-Staatsmeister.

Nach einer kurzen Einführung ließ er uns auf den griffigen Beton, um einmal warm zu werden mit dem Motorrad. Wir
fuhren wild durcheinander, dann gab's den ersten Parcours: Richard schickte uns durch enge Hütchen-Slaloms,
Achter-Kombinationen und eng gesteckte Kurven. Die ersten Arm- und Beinmuskeln fingen schon zu rauchen an und
wurden zum Auskühlen gut geschüttelt. Dann ging's nochmals durch die ganze Runde und zusätzlich über die Wippe.
Jetzt war bei allen für einen erhöhten Adrenalinspiegel gesorgt...

Inzwischen hatte sich das Wetter auf "trocken" stabilisiert - uns war aber sowieso nicht mehr kalt.

Gerhard photographierte uns alle fleißig , und ich konnte mich auf der Runde so richtig austoben. Danke, Gerhard!

Dann ging's ins Gelände: Richard zeigte uns vor, wie "einfach" das geht, und wir bemühten uns dann sehr, aber i
rgendwie sah es bei Richie besser aus...

Tapfer versuchten wir, AUF den Eisenbahnschwellen zu bleiben (3 Stk. längs hintereinander werden dann sehr lange),
die Spurgasse NICHT zu verlassen, im Schotterbett die Reifen zu umrunden und NICHT aus der engen Kurve zu fliegen.

Erfolgreich bewältigte Etappen bewirkten überbreite Grinser auf den Gesichtern. Beim Gang zum vorzeitigen Mittagessen wirkten alle 10 cm größer und sehr stolz. Das obligate Würstel schmeckte besonders gut, weil hart verdient.

Nachmittags sollten wir einmal probieren, das Vorderrad kontrolliert vom Boden abzuheben. Richard erklärte es bis ins Detail, aber irgendwie hatte ich ein Motorrad, das das noch nicht konnte - oder es lag doch an mir...

Dann ging's wieder ins Gelände, jetzt mit Auf- und Abfahrten.

Gerhard musste weg und überließ mir die Kamera, ich schoss noch etliche Bilder von "rauf und runter", und bald war der
Akku leer...

Abschließend spielte Richard Guide und wir folgten ihm wie die Entlein - naja, nicht ganz, weil er knifflige Kurven, Auf-/Abfahrten usw. fuhr, wo wir die einen oder andren Schwierigkeiten hatten. Er sah sich immer wieder um und grinste, wenn wieder einmal keiner hinter ihm war. So kam fast jeder von uns zu seinem Hoppala, wobei außer ein paar blauer Flecken
nichts passierte.

Schließlich brauchen wir schon ein paar "Trophäen", die wir zu Hause herzeigen können. Und der Muskelkater die nächsten Tage erinnert uns an den schönen Sonntag (oder auch daran, wieder a bissl mehr zu sporteln?).

Unser Dank gilt Blacky's Team in Aspern, diesmal Richard und den Heinzelfrauchen im Hintergrund, die uns unermüdlich mit Kaffee, Würstel und Wasser versorgten und das am freien Sonntag! DANKE!!

Bis zum nächsten Mal, Lisy