Clubausfahrt ins Burgenland

Zeit: Dienstag, 02. Juni 2026

Treffpunkt: Raststation Simmering (A4 – OMV-Tankstelle)

Teilnehmer: Walter, Michi, Michael, Karl, Peter, Thomas, Erich, Andi, Walter, Steffen sowie Peter als Gast.

Kurz vor 09:00 Uhr starteten wir bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune von der Raststation Simmering. Für die Statistikfreunde sei festgehalten: Dort befindet sich tatsächlich eine OMV- und keine BP-Tankstelle, wie einige äußerst aufmerksame Leser der Ausschreibung bereits messerscharf analysiert hatten.

Bild1Trotz Baustelle kamen wir auf der Autobahn bis Fischamend flott voran. Danach ging es über das Leithagebirge, wo derzeit erfreulicherweise kein Radar den Fahrspaß beeinträchtigt, weiter Richtung Eisenstadt.

Nach einem kurzen Abstecher auf die S31 bis Wulkaprodersdorf stand die erste Navigationsprüfung des Tages auf dem Programm: eine kleine Ehrenrunde durch Pöttelsdorf und die umliegenden Weinrieden.

Schließlich fanden wir wieder auf die B50 und erreichten unser erstes Etappenziel – das Kaffee Anker in Mattersburg.

Da Parkplätze wie üblich ungefähr so selten waren wie freie Termine beim Zahnarzt, mussten einige Motorräder kreativ auf dem Vorplatz geparkt werden.Bild3

Die angebotenen Mehlspeisen wirkten auf manche Teilnehmer derart verführerisch, dass jeder Widerstand zwecklos war.Bild2

Gut gestärkt führte uns die Route weiter über das Rosaliagebirge, den Auerberg und Hollerberg nach Hochwolkersdorf. Danach wartete bereits der Rote Riegel mit seinen schwindelerregenden 537 Höhenmetern – für manche fast schon Hochgebirgstourismus – bevor wir Wiesmath und schließlich Kirchschlag in der Buckligen Welt erreichten.

Als letzte Aufwärmübung war nur noch der Radigundenstein bis Lockenhaus zu bezwingen.

Da sich der Verkehr erfreulich zurückhielt und das Radar aktuell ebenfalls Urlaub macht, konnte auch der Geschriebenstein zügig und ohne größere Dramen überwunden werden.

In Rechnitz angekommen stärkten wir uns auf der Terrasse des Café Gabi mit kalten und warmen Getränken. Das benachbarte Kebab- und Pizzahaus dürfte dank unserer spontanen Unterstützung seinen Tagesumsatz zumindest deutlich verbessert haben.
Nachdem Hunger und Durst erfolgreich bekämpft waren und wichtige technische Informationen – etwa die Geheimnisse der Beifahrersitzverstellung – ausgetauscht wurden, konnte die Tour fortgesetzt werden.

Über Landesstraßen sowie einige Straßen, deren Namen vermutlich nur den jeweiligen Bürgermeistern bekannt sind, ging es wieder Richtung Norden. Vorbei an einem weiteren „Erzberg“ mit immerhin 412 Höhenmetern, über Goberling und das Steinstückl mit stattlichen 833 Höhenmetern bis zu unserer wohlverdienten Nachmittagspause beim legendären Eis-Greissler.

Bild4Selbst unser Michi, konnte trotz hoher Zuckerwerte, den verführerischen Eissorten nicht widerstehen. Seine eisern verordnete Diät zog er jedoch kompromisslos durch: Statt der ursprünglich angedachten drei Kugeln wurden lediglich zwei konsumiert. Ein Opfergang, der höchsten Respekt verdient.

Nachdem sämtliche süßen Gelüste befriedigt waren, nahmen wir die letzte Etappe unserer Tagesausfahrt in Angriff und steuerten Eisenstadt beziehungsweise den Nagelreiter an. Dort gab es noch einen schnellen Abschiedskaffee, bevor sich die Truppe in verschiedene Himmelsrichtungen auflöste und die Heimreise antrat.

Für einige war dabei natürlich eine weitere Überquerung des Leithagebirges Pflicht – man möchte ja schließlich nichts auslassen.

Freunde, ich würde sagen, wir haben das Schönwetterfenster perfekt genutzt und einen herrlichen Tag auf zwei Rädern verbracht.

Ich freue mich schon auf eine der nächsten Ausfahrten.
LG Reini